Zweigriffeliger Weißdorn
Crataegus laevigata

Rosaceae, Rosengewächse
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Beschreibung:
Der Zweigriffelige Weißdorn ist aufgrund seiner kräftigen Bedornung vor allem für naturnahe Gärten als Insekten- und Vogelnährgehölz interessant. Er kann aber auch baumförmig als Kleinbaum und als strenge Formhecke erzogen werden. Diese ist durch die starke Bedornung nahezu undurchdringlich und bietet auch brütenden Vögeln Schutz. Zierend sind vor allem die weißen Blüten von Mai bis Juni und im Herbst die dunkelroten Früchte, die in milden Wintern bis zum Frühling hängen bleiben können. Die Herbstfärbung reicht von gelb bis zu bronzerot. Außerdem sind die Früchte - wie beim Apfeldorn - auch eßbar und reich an Carotinoiden und Vitamin C. Sie sind zwar geeignet zur Herstellung von Kompott, Gelee, Marmelade, Limonaden und Süßmost, schmecken aber recht mehlig.
Heimat:    Europa. In lichten Wäldern, Gebüschen, Hecken, an Waldrändern.
Wuchs:    Aufrechter, sehr dicht und sparrig verzweigter Großstrauch oder kurzstämmiger Kleinbaum. Höhe 2 - 6 m.
Blüten:    Weiße Schirmrispen im Mai. Blüten meist mit zwei, selten mit einem oder drei Griffeln (Unterschied zum Eingriffeligen Weißdorn!).
Früchte:    Scharlachrote, eiförmige, glänzende Apfelfrüchte mit meist zwei Steinkernen, selten mit einem oder drei (Unterschied zum Eingriffeligen Weißdorn!). Eßbar, mehliger, fader Geschmack, in der Küche verwendbar (siehe oben).
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Boden:    Recht anspruchslos; gedeiht auf allen mäßig trockenen bis feuchten, schwach sauer bis alkalischen Böden, die nicht zu leicht und zu mager sind. Verträgt feuchte Böden besser als der Eingriffelige Weißdorn.
Eigenschaften: Sehr frosthart, gut schnittverträglich, extrem windfest, mechanische Verletzungen werden gut vertragen.
Unser Tipp: Beim Heckenschnitt sind wegen der starken Bedornung feste Handschuhe empfehlenswert.

Zweigriffeliger Weißdorn, Blüten


Zweigriffeliger Weißdorn, Früchte

© Foto: Zeitlhöfler