Berg-Kiefer, Latsche
Pinus mugo

Pinaceae, Kieferngewächse
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Beschreibung:
Die Berg-Kiefer ist aufgrund der geringen Wuchshöhe eine der wichtigsten Kiefern für den Hausgarten. Sie ist wie alle Kiefern sehr anspruchslos und wächst auf fast jedem Boden. Es gibt mehrere Varietäten und Sorten, von denen die Höchsten z.T. bis 20 m und die Niedrigsten bis 0,4 m hoch werden. Der Wuchs reicht von kegelförmig über kugelförmig bis kissenartig. Die Berg-Kiefer eignet sich gut als lockere Solitär- und Gruppenpflanze und als Hintergrund für Heidegärten. Kleinere Sorten können auch zur Bepflanzung von Trögen, Stein- und Dachgärten verwendet werden.
Heimat:    Gebirge Mittel- und Südeuropas.
Wuchs:    Reine Art vielstämmiger Strauch oder kegelförmiger Kleinbaum, meist 4,5 - 6, selten bis 20 m hoch. Var. mughus (Krummholz-Kiefer): 2 - 3 m hoher Strauch mit niederliegenden Stämmen, Äste knieförmig gebogen, breiter als hoch. Var. pumilio (Zwerg-Kiefer): Nur 1 - 1,5 m hoher, 2 - 3 m breiter, flachkugeliger bis kissenförmiger Kleinstrauch.
Blätter:    Immergrün, nadelartig, zu zweit in Kurztrieben, meist 3 - 4 cm lang.
Blüten:    Männliche Blüten gelb, oft in zahlreichen Kätzchen, weibliche Blüten rosarot, an den Triebspitzen. Blütezeit Juni - Juli.
Früchte:    Zapfen gelbbraun bis dunkelbraun, ei- bis kegelförmig, 2 - 6 cm lang.
Standort: Sonnig bis absonnig.
Boden:    Sehr anspruchslos. Wächst auf allen sauren bis alkalischen, mäßig trockenen bis feuchten, auch auf mageren Böden.
Eigenschaften: Sehr frosthart, industrie- und stadtklimafest, unempfindlich gegen Wind und Schneedruck, verträgt auch etwas Schatten.
Vermehrung: Aussaat, Ableger.
Unser Tipp: Die Berg-Kiefer kann auch als Hecke gepflanzt werden, wenn sie nur während des Austriebs geschnitten wird. Die neuen Triebspitzen werden dabei um 2/3 zurückgeschnitten, möglichst bevor die neuen Nadeln erscheinen. Ein vorsichtiger Rückschnitt ins alte Holz ist auch möglich.

Krummholz- oder Zwerg-Kiefer im Trog

© Foto: Zeitlhöfler