Gewöhnlicher Wacholder
Juniperus communis

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Beschreibung:
Der Gewöhnliche Wacholder ist in den meisten Teilen der Nordhemisphäre weit verbreitet. Sein natürlicher Standort sind nährstoffarme Böden wie z. B. Magerweiden und steinige Südhänge. Die reif bläulich bereiften Beerenzapfen können nicht nur als Gewürz verwendet werden, sondern sind auch verwendbar zur Gewinnung von Marmelade, Mus, Gelee, Sirup und Schnaps. Die Früchte und ihre Produkte sollten nicht von Schwangeren und bei Nierenerkrankungen verzehrt werden. Der Gemeine Wacholder kann durch regelmäßigen Schnitt auch gut als Formhecke erzogen werden. Flach wachsende Sorten wie ´Repanda´ (nur 30 -50 cm hoch) lassen sich auch als Bodendecker oder zur Bepflanzung von Trögen verwenden.
Wuchs:    Meist 5 - 8 m hoch. Niederliegend, buschig oder säulenförmig, alte Sträucher fallen oft auseinander.
Früchte:   Nur weibliche Wacholder tragen Früchte, die erst im zweiten Jahr reif sind. Eßbar.
Standort: Sonnig bis Halbschatten.
Boden:   Bevorzugen eher trockene, nährstoffarme Böden.
Eigenschaften: Sehr Frosthart. Wacholder sind getrenntgeschlechtlich.
Unser Tipp: Wer reichlich Wacholderbeeren ernten möchte, sollte beide Geschlechter pflanzen. Als Formhecke eignet sich v.a. die streng säulenförmig wachsende, 3 - 5 m hohe Sorte ´Hibernica´ (Irischer Säulen-Wacholder), die auch Früchte trägt.

Gewöhnlicher Wacholder am natürlichen Standort


Gemeiner Wacholder, reife und unreife Beerenzapfen © Foto: Zeitlhöfler